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Bildintegration: Indesign® Bild in Rahmen einfügen

In InDesign® Bild in Rahmen einfügen mit Verknüpfung oder Einbettung. Wir erklären euch auf dieser Seite den gravierenden Unterschied und was es dabei zu beachten gilt. Vorab solltet ihr wissen, dass in Adobe InDesign® alle Objekte in einem Rahmen platziert werden. Ganz egal ob Fotos, Logos, Grafiken oder Texte. Es gibt zwei unterschiedliche Rahmenarten: Den Textrahmen und den Objektrahmen. Für alles außer Text benötigt ihr den klassischen Rahmen für Objekte.

Beim Platzieren eines Bildes oder einer Grafik wird eine Ansichtsversion der Datei mit Bildschirmauflösung in eurem Layout angezeigt, damit ihr das Bild oder die Grafik richtig positionieren könnt. Die tatsächliche Datei kann entweder verknüpft oder eingebettet werden.

InDesign® Bild in Rahmen einfügen: Rahmen erstellen & Objekt verknüpfen

Wir empfehlen ausschließlich die Verknüpfung von Objekten. Warum es beim Einbetten recht heikel werden kann, erfahrt ihr ganz unten auf dieser Seite.

Verknüpftes Bildmaterial ist mit dem Dokument über einen Pfad verbunden, bleibt jedoch von diesem unabhängig. Der Vorteil: Das Dokument selbst hat eine kleine Speichergröße. Ihr könnt verknüpfte Bilder oder Grafiken mehrfach verwenden, ohne dass dadurch die Größe des Dokuments erheblich zunimmt; außerdem könnt ihr alle Verknüpfungen gleichzeitig aktualisieren (beispielsweise indem ihr die Originaldatei verändert). Beim exportieren (erzeugen der druckfähigen PDF-Datei) wird dann das ursprüngliche Bild oder die Grafik abgerufen und in das PDF-Dokument eingebettet.

abigrafen.de - Schritt für Schritt Anleitung: Bildintegration in InDesign®

Wählt aus der Werkzeugpalette eine Rahmenform (eckig, rund oder Polygon) aus. Wahrscheinlich wird nur der Rechteckrahmen in der Werkzeugpalette angezeigt – drückt einfach etwas länger mit der Maus darauf und dann öffnet sich das Untermenü.

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Dann zieht ihr mit gedrückter Maustaste einen Rahmen auf euer Seite auf. Die Größe muss auch noch nicht perfekt sein, denn ihr könnt den Rahmen nachher noch verändern und verschieben. Um den Rahmen füllen zu können, muss er markiert sein. Das erkennt ihr an dem Rahmen mit den kleinen Quadraten drum herum. Dann könnt ihr einfach per „drag and drop“ das gewünschte Objekt in den Rahmen ziehen und dann die Maustaste loslassen. Schon ist das Bild im Rahmen.

Alternativ könnt ihr auch aus dem Reiter „Datei“ → „Platzieren“ wählen. Dann geht ein PopUp-Fenster auf und ihr wählt euere Datei aus.

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Jetzt ist euer Bild im Rahmen, aber wahrscheinlich passt die Größe noch nicht. Unter dem Reiter „Objekt“ verbergen sich unterschiedliche Möglichkeiten, um die Größe anzupassen. Folgend die wichtigsten beiden Funktionen zur Formatanpassung (die übrigen probiert einfach selbst aus):

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→ Inhalt proportional füllen
Das bedeutet, dass das Bild proportional gleich bleibt (also nicht verzerrt wird) und sich der Rahmengröße anpasst. Es kann sein, dass der Rahmen für das Bild an einer Seite (also in der Höhe oder Breite) zu groß ist. Dann benutzt ihr noch folgenden Befehl:

→ Rahmen an Inhalt anpassen
Nun wird der Rahmen exakt auf die Bildgröße angepasst.

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Falls ihr nur einen Ausschnitt des Bildes darstellen wollt, könnt ihr auch einfach mit dem weißen Pfeil aus der Werkzeugpalette in euren Rahmen klicken. Dann seht ihr ein zusätzlichen Rahmen mit Quadraten an den Ecken in braun. Wenn ich nun mit gedrückter Maustaste auf eines der Quadrate klickt und gleichzeitig die Shift-Taste drückt (⬆️) könnt ihr das Bild einfach durch ziehen proportional verkleinern. Mit den Pfeiltasten (Cursor) oder durch halten der Leertaste könnt ihr das Bild innerhalb des Rahmens hin und her schieben.

Unbedingt beachten

Wenn ihr euer Dokument in einen anderen Ordner oder auf einen anderen Datenträger verschiebt, müsst ihr alle verknüpften Dateien mit verschieben, da diese nicht innerhalb des Dokuments gespeichert werden. Im Dokument wird lediglich der Pfad zu euren Dateien gespeichert. Deshalb dürft ihr den Ablageort eurer verknüpften Daten oder die Benennung der Dateien im nachhinein nicht mehr verändern (ansonsten müsst ihr die Verknüpfungen erneut vornehmen!).

Entweder ich legt von vornherein eine durchdachte Ordnerstruktur an und arbeitet von Anfang an damit. Oder ihr schmeißt zumindest sowohl das Dokument als auch alle Fotos in den gleichen Ordner (wobei da natürlich die Übersicht flöten geht – denn bei einer Abizeitung kommen schonmal mehrere hundert Bilder zusammen).

Mit der Funktion „Verpacken“ (diese findet ihr unter „Datei“) können alle zugehörigen Dateien automatisch in einen Ordner gelegt werden werden.

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Wenn das InDesign®-Dokument von eurer Abizeitung den Pfad zu einem Objekt/Bild nicht mehr finden kann, seht ihr in der Verknüpfungspalette („Fenster“ → „Verknüpfungen“) ein Warnsymbol (abhängig von der Programmversion entweder ein rotes Fragezeichen oder ein gelbes Ausrufezeichen).

Achtung beim Einbetten von Bildern

Bilder immer nur verknüpfen, aber niemals in das Dokument einbetten! Eingebettetes Bildmaterial wird nämlich mit voller Auflösung in das Dokument kopiert. Dadurch nimmt die Größe des Dokuments erheblich zu. Je nach Rechnerleistung ist die Erzeugung einer PDF-Datei eures Dokumentes am Ende eurer kreativen Arbeit nicht mehr möglich!

Im Verknüpfungenbedienfeld in InDesign® könnt ihr ermitteln, ob Bildmaterial verknüpft oder eingebettet ist, und den entsprechenden Status ändern. Alle in einem Dokument platzierten Dateien werden im Verknüpfungenbedienfeld aufgeführt. Dazu gehören lokale Dateien (auf dem Datenträger) sowie auf einem Server verwaltetes Material. Falls das Verknüpfungsbedienfeld nicht sofort ersichtlich ist, könnt ihr es unter dem Reiter „Fenster“ → „Verknüpfungen“ öffnen.

TIPPS Für InDesign®

Tipps & Tricks zur Erstellung der Abizeitung mit Adobe InDesign®
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