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Cybermobbing: Was kann ich tun?

 

Wer schon mal soziale Netzwerke, wie Facebook oder Instagram benutzt hat, kennt den Begriff Cybermobbing vielleicht schon. Mit der steigenden Beliebtheit solcher Video- und Foto-Sharing Seiten ist leider auch die Anzahl an Beleidigungen und Beschimpfungen gestiegen. Mit diesem Artikel möchten wir auf das unbequeme Thema aufmerksam machen.

 

Experten warnen vor steigender Tendenz

Durch die Pandemie inklusive Lockdown ist die Nutzung der sozialen Medien deutlich gestiegen und damit auch die Wahrscheinlichkeit des Cybermobbings. Aus der im Jahr 2020 veröffentlichten Studie vom Bündnis gegen Cybermobbing e. V. geht hervor, dass das Problem weiterhin zunimmt. Unter anderem ist der Anteil der Opfer von Cybermobbing im Vergleich zu 2017 von 12,7% auf 17,3% angestiegen. In absoluten Zahlen sind etwa 2 Millionen Schülerinnen und Schülern in Deutschland betroffen.

 

In welcher Form und wo erfolgt Cybermobbing?

Das Problem kann sich auf verschiedene Art und Weise äußern. Meistens tritt es in Form von Beleidigungen, Beschimpfungen, Verbreitung von Gerüchten und Lügen auf. Eine weitere Art ist die Ausgrenzung, die bei ca. 41% der Betroffenen vorgekommen ist. Im Hinblick auf den Ort, besteht die Gefahr im Prinzip überall, wo Menschen kommentieren können. Die meisten Angriffe erfolgen über soziale Netzwerke und Instant Messaging, wie zum Beispiel WhatsApp.

 

Wer sind die Täter?

Die Erkenntnisse aus der Studie zeigen, dass fast ein Drittel der Täter selbst schon mal Opfer waren. Bezüglich der Motive zeigt sich, dass die Täter größtenteils in Richtung einer Rechtfertigung tendieren. Die Angriffe sind häufig ein Zeichen dafür, dass die Täter sich nach Zuwendung, Aufmerksamkeit oder dem Gefühl von Macht sehnen. 

 

Was kann ich tun?

Das Beste was man tun kann, ist bestimmte Maßnahmen zu ergreifen um das Risiko zu senken. Im Klartext bedeutet das im Internet so wenige Daten von sich preiszugeben wie möglich. Nur wenige Fotos und Videos von sich posten. Darauf achten wie man sich im World Wide Web äußert. Beim eigenen Profil in den sozialen Netzwerken lohnt es sich, einen Blick auf die Sicherheits- und Privatsphäreeinstellungen zu werfen. Um herauszufinden, ob im Netz etwas über die eigene Person steht, kann man sich googeln. Prinzipiell kann man seine eigene Stimme nutzen, wenn man Cybermobbing oder Mobbing sieht. Andere Menschen mit Respekt zu behandeln ist eigentlich selbstverständlich.

 

Weitere interessante Themen findet Ihr unter Wissenswertes & Unterhaltung.

 

 

Für das abigrafen.de-Team,
Johann ✌️