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Lexikon

Erfahrt mehr über die einzelnen Fachworte & Begrifflichkeiten und reduziert dadurch die Gefahr, dass euch beim Erstellen Fehler passieren oder das Druckergebnis vom eigentlich Ziel abweicht.

Alle relevante Fachworte & Begrifflichkeiten könnt Ihr in unserem abigrafen.de-Lexikon nachschlagen.

Unser Tipp für eine schnelle Suche:
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A

Acrobat Distiller
Adobe Acrobat Distiller gilt als professionelles Referenzprogramm zur Erzeugung von PDF-Dateien – hierbei werden aus PostScript-Dateien, PDF-Dokumente erzeugt. Acrobat Distiller ist für Windows und Mac verfügbar – allerdings nicht kostenlos. Im »abigrafen-Download-Bereich findet ihr kostenlose Alternativen zur PDF-Erstellung.

Additive Farbmischung
Als additive Farbmischung bezeichnet man die Mischung aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau (abgekürzt: RGB). Bei dieser Farbmischung wird von der völligen Lichtlosigkeit (= schwarz) ausgegangen. Die Mischung aller drei Farben ergibt Weiß!

Adobe Acrobat
Die Adobe Acrobat-Produktfamilie beinhaltet Programme, die zum Erstellen, Verwalten, Kommentieren und Teilen von PDF-Dateien verwendet werden können. Das komplette Programmpaket von Adobe Systems ist kostenpflichtig, kann aber als 30 Tage-Testversion mit vollem Funktionsumfang kostenlos von »www.adobe.com heruntergeladen werden. Das Programm zum Betrachten von PDF-Dokumenten heißt »„Adobe Reader“ und kann kostenlos heruntergeladen werden.

Angeschnittene Abbildungen
Sollen Abbildungen (z.B. Fotos oder farbige Flächen) bei der fertigen Drucksache bis an den Papierrand gehen, muss dies bereits im Layout entsprechend berücksichtigt werden. Bei diesem sogenannten »„randlosen Druck“ müssen die Abbildungen über das eingerichtete Seitenformat hinausragen, um beim Beschneiden der Drucke – auf das gewünschte Endformat – »weiße Blitzkanten zu vermeiden. Den Motivbereich ausserhalb der eingerichteten Dokumentseite nennt man auch »Beschnittzugabe. Die erforderliche Beschnittzugabe für das jeweilige Produkt entnehmt unseren »abigrafen-Druckvorlagen.

Auflage
Als Auflage bezeichnet man die Anzahl der Exemplare einer Drucksache. Generell gilt: Je höher die Auflage, desto günstiger wird proportional das einzelne Exemplar.

Auflösung (Bildauflösung)
Als Auflösung bezeichnet man die Anzahl der Bildpunkte (Pixel) auf einer Fläche. Die Auflösung wird in dpi (dots per inch / Punkte pro Zoll) angegeben. Jedes Bild für den hochwertigen Druck sollte eine Auflösung von mindestens 300 dpi aufweisen. Wenn diese Auflösung unterschritten wird, kann das Bild im Druck unscharf oder pixelig werden. Im Gegensatz dazu, benötigen digitale Bilder für eine gestochen scharfe Darstellung im Internet / am Monitor lediglich 72 dpi.



B

Beschnitt
Der Beschnitt ist der Teil eines Druckbogens, der beim beschneiden auf das Endformat wegfällt. Hierbei werden alle über den Seitenrand hinausragenden Informationen (z.B. Fotos, farbige Flächen) weggeschnitten.

Beschnittmarken
Linien, welche die Seitengrenze des eingerichteten Dokumentes auf dem Druckbogen markieren. Entlang der Beschnittmarken werden die einzelnen Seiten beschnitten. Manche Druckereien arbeiten mit diesen Schnittmarken, wir jedoch nicht. Bei uns reicht es aus, wenn ihr euren Dateien die richtige Beschnittzugabe zuweist.

Beschnittzugabe
Datenformat minus Beschnittzugabe ergibt das Endformat. Elemente (Farbflächen, Bilder), die am Rand liegen, müssen über den Rand des Endformats hinaus angelegt werden, um »Blitzer (weiße Schneidekanten) zu vermeiden. Achtet darauf, dass wichtige Bild-/Textinformationen nicht in den Beschnitt laufen und bei der Produktion abgeschnitten werden. (Wenn am Ende ein halbes Gesicht von einem Mitschüler in der Abizeitung fehlt, kann es zu Ärger kommen). Beachtet den in unseren Druckvorlagen definierten »Sicherheitsabstand, dann kann nichts schief gehen.

Bilderdruck-Papier
Bilderdruckpapier ist beidseitig gestrichenes Papier – das heißt mit glänzendem, mattem oder seidenmattem Strich (= Gemisch aus Weisspigment und Bindemittel). Diese Papiere werden im Offsetdruck für den hochwertigen Druck eingesetzt. Im tonerbasierten Digitaldruck lässt sich durch den Einsatz von Bilderdruckpapieren jedoch in der Regel kein Qualitätsvorteil erzielen.

Black
Bezeichnung für Schwarz im Vierfarbdruck (CMYK). Auch die Bezeichnungen K (Key) oder T (Tiefe) sind zur Benennung des Schwarzauszuges üblich.

Blitzer
Blitzer sind unbedruckte Stellen (weiße Blitzer), die zwischen unmittelbar anschließenden Farbflächen entstehen können. Diese entstehen beim Beschnitt auf das Endformat entstehen wenn das Layout nicht wie für einen »„Randlosen Druck“ erforderlich angelegt und ausgegeben wurde.

Buchblock
Als Buchblock bezeichnet man beschnittene Blätter und gefalzte Druckbögen die durch Heftung oder Klebung zusammengefügt werden. Der Buchblock wird zur Fertigstellung eines Buches mit einem Umschlag oder einer Buchdecke umschlossen.

Buchrücken
Die Breite des Rückens richtet sich nach dem Seitenumfang eurer Abizeitung oder eures Abibuches und der Papierart (matt / glänzend) des Inhalts. Je mehr Seiten und je dicker das Papier, desto breiter wird der Buchrücken. Sobald ihr den Innenteil eurer Abizeitung oder eures Abibuches fertiggestellt habt, könnt ihr anhand der Tabelle in unserer Druckvorlage den richtigen Wert ablesen. Der Rücken kann bedruckt werden – dabei ist ein »Sicherheitsabstand von 8 mm zur Außenkante des Datenformats, und je 1 mm zur Rückseite und Titel einzuhalten. Der Rücken muss in der Datei des Umschlags integriert sein.

B1 Zertifizierung
Diese Zertifizierung bezieht sich auf das Brandverhalten von verschiedenen Bedruckstoffen. Besonders bei öffentlichen Veranstaltungen ist die Nutzung zertifizierter Produkte von Nöten: Die dort verwendeten Materialien müssen schwer entflammbar sein (Einstufung als Baustoffklasse Ba nach DIN 4102-1). Unsere Banner erfüllen diese Vorgabe.



C

Cellophanierung
Durch die Cellophanierung des Umschlages werden Drucksachen besonders veredelt. Die Außenfläche des Umschlags wird dabei mit einer hauchdünnen Folie beschichtet. Durch die Beschichtung erhält z.B. ein Buch einen guten Griff- und Scheuerschutz und veredelt zusätzlich das Aussehen. Cellophanierungen sind in matt oder hochglänzend in unterschiedlichen Qualitäten möglich. Eine matte Cellophanierung gibt dem Produkt eine angenehmes Griffgefühl. Die glänzende Cellophanierung verstärkt die Farbwirkung des Drucks.

CMYK-Farbmodell
CMYK steht für Cyan (grünliches Blau), Magenta (zum Violett tendierendes Rot), Yellow (mittleres Gelb) und Key (Schwarz) und ist ein subtraktives Farbmodell, welches die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck bildet. Vereinfacht kann es als komplementär zum »RGB-Farbmodell verstanden werden.

Cyan
Abgekürzt mit C, bezeichnet die blaue Farbe im Vierfarbdruck »(CMYK-Farbmodell)



D

Dateiformat
In dieser Größe sollt ihr uns eure Druckdatenliefern. Das Dateiformat beschreibt die Größe der Dokumentenseite inklusive der geforderten Beschnittzugabe ringsherum (siehe »Druckvorlagen).

Dateityp
Bei Datenformaten bezieht sich der Dateityp darauf, auf welche Weise die Bildinformationen formatiert sind. Dateitypen, die sich in der Vergangenheit etabliert haben, können mittlerweile von jeder gängigen Bildbearbeitungs-Software verarbeitet werden. Grafikformate zur Speicherung von Bilddaten sind z.B. EPS, TIFF und JPEG.

Digitaldruck
Digitaldruck ist ein Druckverfahren, bei dem das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird. Bei diesem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker. Anders als im Offsetdruck, ist beim Digitaldruck kein belichteter Film oder eine Druckplatte erforderlich. Ein digitaler Druck ist für kleinere Auflagenzahl kostengünstiger als der Offsetdruck.

Download / Download-Link
Das Herunterladen (umgangssprachlich: runterladen, engl. download) von Daten ist ein Begriff aus der elektronischen Datenverarbeitung. Es wird damit die Übertragung von Daten von einem Computer (Server) in einem Netzwerk oder im Internet zum eigenen Computer (dem Client) bezeichnet. Das Herunterladen oder ein Download ist das Gegenteil zum Hochladen oder dem »Upload. Im Internet gibt es zahlreiche sogenannte Download-Portale und Filesharing-Netze, über die sich elektronische Dateien herunterladen lassen.

Druckerkalibrierung
Kalibrierung ist das exakte Einstellen der Farb- und Helligkeitsdarstellung, mit deren Hilfe eine möglichst exakte Wiedergabe von Medien oder die Vorschau auf ein zu erwartendes Ausgabeergebnis (Druckvorschau) ermöglicht wird. Genau wie im endgültigen Druck benutzt euer Drucker die Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Black (CMYK). Wenn euer Drucker jedoch nicht kalibriert ist (was wohl meistens der Fall ist), ist ein Ausdruck nicht farbverbindlich!

Druckverarbeitung
Zur Druckverarbeitung gehören beispielsweise Schneiden, Falzen, Binden, Kleben und andere Verfahren um Drucke in ihre endgültige Form zu bringen. Die Druckverarbeitung wird auch als »Weiterverarbeitung bezeichnet.

DTP
DTP ist die Abkürzung für Desktop Publishing und bezeichnet elektronische Erstellung von druckfertigen Publikationen mittels eines Rechners, wie PC oder Mac.



E

Endformat
Das Endformat beschreibt die Größe des fertigen Produkts, welches ihr am Ende in den Händen haltet.



F

Faltz / Nut / Falte
An dieser Linie entlang wird das Produkt gefalzt / genutet / gefaltet.

Farbsysteme
Ein systematische Anordnung von Farben, die durch Zahlenwerte beschrieben werden. Bekannte Farbsysteme sind z.B. »CMYK (klassischer Vierfarbdruck), »RGB (Monitor), »HKS (Sonderfarben / Volltonfarben – das amerikanische Farbsystem heißt Pantone).

Folienkaschierung
Eine Folienkaschierung schützt eure Drucksachen nicht nur vor Verschmutzungen und Gebrauchsspuren sondern fühlt sich auch noch toll an. Produkte mit Folienkaschierung eignen sich daher vor allem für die Gastronomie, da sie dort durch viele Hände gehen. Im Vergleich zur Glanzfolie, welche die Farben intensiviert und brillant scheinen lässt, wirkt die Oberfläche der Mattfolienkaschierung samtig und reduziert optisch die Wirkung von Lichtreflektion.

Font
Font ist die englische Bezeichnung für eine Schrift bzw. Schriftart. In der klassischen Drucktechnik (Gutenberg gegen 1450) wurden die verschiedenen Schriftarten in Form von einzelnen Lettern spiegelbildlich in Metall gegossen und im Setzkasten in Fächern sortiert. Die Lettern wurden dann entnommen und manuell auf dem sogenanten Schiff zu einer Buchseite zusammengesetzt. Heute, in der Welt der elektronischen Datenverarbeitung, werden Schriftarten als Fonts in digitalen Datenformaten abgespeichert.



G

Gestrichene Papiere
Als gestrichene Papiere bezeichnet man meist beidseitig dünn beschichtete Rohpapiere. Mit einem Gemisch aus Weisspigment und Bindemittel wird die Oberfläche gestrichen und dadurch glatter, geschlossener und weisser. Je nach Bindemittlel kann der Glanz eingestellt werden: hochglänzend, glänzend, halbmatt.

»Goldener Schnitt
Als Goldenen Schnitt (sectio aurea, proportio divina) bezeichnet man ein bestimmtes Teilungsverhältnis einer Strecke oder anderen Größe, bei dem das Verhältnis des Ganzen zu seinem größeren Teil (a) dem Verhältnis des größeren zum kleineren Teil (b) entspricht. Als Formel ausgedrückt: a : b = (a + b) : a
Das Ergebnis ist eine irrationale Zahl, die sich nicht als Bruch darstellen lässt. Seit dem 19. Jahrhundert wurde der goldene Schnitt als ein ideales Prinzip ästhetischer Proportionierung bewertet.

Grafikformate
-> siehe Dateiformate

Grammatur


H

Hardcover
Hardcover bezeichnet ein Buch mit Festeinband aus stabiler Pappe. Bei dieser extrem hochwertigen Bindeart wird der Buchblock mit einer Klebebindung in eine feste Umschlagpappe eingehängt.

Hilslinien
In vielen Programmen kann man Hilfslinien nutzen. Im späteren Druck sind diese dann ausgeblendet. Hilfslinien sollen euch lediglich ermöglichen, bestimmte optische Linien einzuhalten.

Hochladen
Das Hochladen von Daten bezeichnet man auch als »Upload.



J

Java
Durch ihre Vielseitigkeit, Effizienz, Plattform-Mobilität und Sicherheit ist Java die ideale Technologie für die Network-Computing-Branche. Auch wir nutzen Java auf unserer Webseite z.B. für den Datenupload.

JavaScript
JavaScript ist eine Programmiersprache, die hauptsächlich für dynamische Web-Design-Aktionen auf einer Webseite in Web-Browsern eingesetzt wird. Auf der abigrafen-Webseite ist zur Nutzung aller Shop-Funktionen in den Browsereinstellungen das Akzeptieren von Cookies und Aktivieren von JavaScript erforderlich.



K

Kalkulator
Der im Onlineshop von abigrafen eingebaute Kalkulator (Online-Kalkulator) ermöglicht die sofortige Berechnung des Preises für ein oder mehrere Drucksachen. Hier könnt ihr verschiedene Konfigurationen und Kombinationen ausprobieren, vergleichen und speichern. Einfacher und transparenter geht es nicht!

Key
Key, abgekürzt mit K, bezeichnet Schwarz im Vierfarbdruck »(CMYK-Farbmodell)

Klebebindung
Bei der Klebebindung wird der Buchblock am Rücken mit dem Umschlag verleimt, wobei ein kompaktes, stabiles und hochwertiges Magazin entsteht. Für die Verleimung wird der hochwertige PUR-Klebstoff (Polyuretan) verwendet. Diese Methode eignet sich ideal für stark beanspruchte Produkte. Die Aushärtung des Klebstoffs und damit die volle Beanspruchung ist jedoch erst nach 48 Stunden gewährleistet. Die Papierverdrängung kann bei Abizeitungen und Abibüchern aus produktionstechnischen Gründen nicht berücksichtigt werden.



L

Laminierung
Durch eine Laminierung werden eure Drucke vor Feuchtigkeit geschützt und erlangen zusätzlich Stabilität. Das bedruckte Blatt wird hierbei in eine Folie (Laminiertasche) eingelegt, beidseitig und umlaufend mit Hitze verschweißt. Nach dem Laminiervorgang steht die verschweißte Kante der Folie etwas über.

Laserdruck
Ein Laserstrahl belichtet die Stellen auf einen Photoleiter (Bildtrommel oder Band), an denen das Farbpulver (Toner) haften soll, welches danach elektrostatisch auf das Papier übertragen wird. Der Toner wird anschließend durch Hitzeeinwirkung und Druck fixiert.

Layout
Unter dem Begriff Layout versteht man die Anordnung von Text und Bild auf einer Seite. Im Layout werden in der Regel das Format, der Satzspiegel (Rahmen für für Text- und Bildanordnung) sowie die Schrift (Größe, Art) für Überschriften und Fließtexte (Bodytext), der Weißraum (Platzierung, Abstände, Bildgrößen) sowie das Verhältnis von Text zu Bild definiert. Teil des Layouts ist ebenso die Festlegung von den Farben der Schriften, Hintergründe oder grafischen Elementen (wie Informationskästen).

M

Magenta
Die rote Farbe (M) im Vierfarbdruck »(CMYK-Farbmodell)

Moiré
Als Moiré-Effekt wird die auffällige, regelmäßige Musterung in Bilddateien bezeichnet, die vorwiegend bei Verwendung von falschen Rasterwinkeln entsteht. Wenn ihr beispielsweise ein bereits gerastertes Bild (z.B. ein Foto aus einer Zeitschrift) einscannt und in eurem Dokument einsetzt, kann beim Druck (und der erneuten Rasterung) dieser Effekt entstehen.

Monitorkalibrierung
Die Monitorkalibrierung ist das exakte Einstellen der Farb- und Helligkeitsdarstellung eines Bildschirms. Mit Hilfe der Kalibrierung wird eine möglichst exakte Wiedergabe von Medien oder die Vorschau auf ein zu erwartendes Ausgabeergebnis (Druckvorschau) ermöglicht. Da ihr eure Drucksachen über den Monitor produziert, ist es wichtig zu wissen, ob der Monitor kalibriert ist oder nicht. Ihr müsst euch im Klaren sein, dass die Farbwahrnehmung auf einem Monitor eine andere ist, als auf euren Druckerzeugnissen. Die Farben werden auf dem Monitor viel kräftiger und heller angezeigt, weil hier die Darstellung im »RGB-Farbmodell vorliegt. Gedruckt wird allerdings im klassischen Vierfarbmodus »(CMYK).

Musterseiten
Musterseiten vereinfachen eure Bearbeitung der Abizeitung oder des Abibuches. Sie werden mit festen Elementen, wie zum Beispiel Hilfslinien und Seitenzahlen versehen, sodass diese Elemente automatisch auf jeder Seite erscheinen. Ein weiterer Vorteil: Die auf der Musterseite platzierten Objekte könnt ihr auf den Layoutseiten nicht aus Versehen verschieben, da diese automatisch verankert sind. Nicht jedes Programm bietet das Arbeiten mit Musterseiten an. Unsere Empfehlung: »Adobe InDesign®.



O

Offsetdruck
Der Offsetdruck (auch Flachdruck genannt), basiert auf dem Prinzip der gegenseitigen Abstoßung von Wasser und Fett. Die zu druckenden Stellen auf der belichteten Druckplatte stoßen Wasser ab und nehmen die fetthaltige Druckfarbe an. Auf der Druckplatte befinden sich druckende und nichtdruckende (farbfreundliche und farbabweisende) Flächen, die eng nebeneinander liegen. Der Offsetdruck eignet sich speziell für größere Auflagen von Drucksachen.

Online-Zahlsysteme
Mit einem Online-Zahlsystem könnt ihr (nach erfolgter Registrierung) online Zahlungen ausführen. Basierend auf der vorhandenen Finanzinfrastruktur für Bankkonten und Kreditkarten ist durch das Netzwerk eine Echtzeit-Zahlungslösung möglich. abigrafen bietet euch (neben der Vorauskasse) folgende Online-Zahlungsarten an: PayPal, Sofort-Überweisung, Amazon-Payments. »Unsere Zahlungsarten in der Übersicht.

Outdoor
Produkte, die wir als outdoor-tauglich deklarieren, sind für den Außenbereich geeignet. Die Haltbarkeit des Drucks sowie des Materials ist witterungsabhängig.



P

Paginierung
Die Paginierung ist die Seitennummerierung eines Schriftstückes, meist in der Kopf- oder unter bzw. in der Fußzeile. Die Zahlen werden dabei oft mittig oder außen gestellt. Zusätzlich kann die Seitennummer auch durch die Seitenzahl (die Anzahl der Seiten insgesamt) ergänzt werden. Bei der Kapitelnummerierung beginnt die Seitennummerierung mit jedem Kapitel neu.

Papier
Papier ist ein Erzeugniss aus mechanisch oder chemisch freigelegten Pflanzenfasern, die in wässriger Suspension miteinander verfilzt und unter Zusatz von Hilfsstoffen wie Füllstoffen, Farbstoffen oder Leim zu einer Blattform verarbeitet werden.

Papierverdrängung
Bei Abizeitungen und Abibüchern, bei denen sehr viele Blatt Papier gefalzt, beschnitten und geklebt sind, sind die innenliegenden Seiten seitlich kürzer. Diese Papierverdrängung ist von der Seitenanzahl und der Grammatur der Papiersorte abhängig. Je dicker das Buch bzw. die Zeitung wird, desto mehr macht sich die Papierverdrängung an den innenliegenden Seiten bemerkbar. Deshalb immer daran denken: Zum äußeren Rand hin genügend Platz lassen (»Sicherheitsabstand).

PDF
Das von der Firma Adobe Systems entwickelte „Portable Document Format“ (PDF) ist ein plattformübergreifendes Dateiformat für Dokumente. Die Verwendung von PDF-Dateien erleichtert die Bearbeitungsvorgänge und den Datenaustausch in der Druckvorstufe. Mit entsprechenden PDF-Tools (Konvertern), können druckfähige PDF-Dokumente erzeugt werden. Wir empfehlen euch für die PDF-Erstellung AdobePDF/Distiller (Acrobat). Alternativ könnt ihr auch direkt aus InDesign® (mittels Export) ein PDF schreiben. Im »Tool-Bereich findet ihr die Links zu allen notwendigen Programmen / Tools.

Permanent klebend
Das Aufkleber-Material besitzt eine hohe Endhaftung auf glatten, fettfreien und sauberen Untergründen. Der eingesetzte Kleber ist aus Umweltaspekten lösungsmittelfrei.

Pixel
Pixel sind Bildpunkte, aus denen sich Schrift und Grafik auf einem Bidschirm oder auf einem Druck zusammensetzen. Pixel ist ein Fantasiewort aus dem Englischen (picture element).

Proportionale Skalierung
Ab und an sieht man in Zeitschriften, dass Personen auf Bildern eigenartig aussehen, entweder zu schmal oder zu dick erscheinen. Das kann an einer falschen Bildbearbeitung liegen. Achtet darauf, dass ihr eure Bilder proportional skaliert, indem ihr den Inhalt an den Rahmen anpasst und nicht willkürlich an dem Rahmen zerrt.

Prozessfarben
Eine Prozessfarbe entsteht durch das Drucken bestimmter Farben in unterschiedlichen Rasterwinkeln. Im klassischen »Vierfarbdruck sind das die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Die meisten unserer Produkte werden in diesem Verfahren gedruckt.



R

Randloser Druck
Ein Randloser Druck wird erforderlich, wenn die Drucksache Motive enthält, die bis zum Seitenrand reichen. Für den randlosen Druck ist bei der Datenaufbereitung eine umlaufende Beschnittzugabe zu berücksichtigen! (> siehe auch: »Beschnitt, »Angeschnittene Abbildungen)

Rand / Stanzformat
Dieser Bereich wird ausgestanzt. Wichtige Informationen solltet Ihr nicht über den Rand laufen lassen.

RGB-Modus
Rot-Grün-Blau ist ein additives Farbmodell, bei dem sich die Grundfarben zu Weiß addieren (Lichtmischung). Eine Farbe wird durch drei Werte beschrieben: den Rot-, den Grün- und den Blauanteil. Jeder Farbanteil kann zwischen 0% und 100% variieren.

Rückendrahtheftung
Bei einer Rückendrahtheftung werden zusammengetragene Blattlagen entlang der Falzlinie (Heftmitte) mit Klammern geheftet und anschließend gefalzt (sogenannte Lagenfalz). Diese Heftart ist preiswert und haltbar.



S

Satzspiegel
Als Satzspiegel wird in der Typografie die Nutzfläche auf der Seite eines Druckwerkes bezeichnet. Der Satzspiegel wird durch die Stege begrenzt, also durch die unbedruckten Abstände zwischen dem Satzspiegel und dem Rand (auch Weißräume genannt). Die Spalten mit Text (inkl. Fußnoten), Grafik oder Bild gehören immer zum Satzspiegel. Die Paginierung gehört dagegen nicht zum Satzspiegel. Das Ziel ist die Gestaltung der Seite in einer Form bzw. in einem Verhältnis, die dem Betrachter harmonisch erscheint. Hierfür können beispielsweise die Maße des »Goldenen Schnittes verwendet werden. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass ein bestimmtes Teilungsschema für die Seite nur für ein bestimmtes Seitenformat des Papiers gilt.

Schmuckfarben
Eine Schmuckfarbe (auch Sonderfarbe oder Volltonfarbe genannt), ist eine einzeln oder zusätzlich zu den klassischen Grundfarben CMYK (Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz) verwendete Druckfarbe. Gebräuchliche Schmuckfarbenpaletten sind HKS und Pantone. Die Schmuckfarbe wird dabei als eigene Farbe gedruckt und nicht aus mehreren Farben zusammengesetzt wie beim Vierfarbdruck. Schmuck- und Sonderfarben wie Silber-, Gold- oder Leuchtfarben, können im Vierfarbdruck (CMYK) nur annähernd wiedergegeben werden, da sie außerhalb des möglichen Farbraums liegen. Bei abigrafen ist der Druck von Schmuckfarben aktuell nicht möglich.

Sicherheitsabstand
Alle nicht am Rand angeordneten Motive und besonders Schriftzüge sollten einen Mindestabstand zum fertigen Format aufweisen. Die Schneidemaschinen haben einen Verwacklungsfaktor von 1-2 Millimetern. Deshalb haltet den in unseren Druckvorlagen beschriebenen Sicherheitsabstand unbedingt ein.

Softcover
Diese Bindeart ist der Klassiker unter den Klebe-Bindearten und wird auch als „Taschenbuchbindung“ bezeichnet. Bei der Softcover-Bindung wird für den Umschlag ein stärkerer, aber flexibler Karton verwendet. Der Buchblock wird zur besseren Haltbarkeit an der Bindekante angefräst und unter Druck mit heißem Leim in den Umschlag gepresst.

SSL (Secure Sockets Layer (SSL)
SSL ist ein »hybrides Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet. Ein typisches Beispiel für den Einsatz von SSL ist der gesicherte Abruf von vertraulichen Daten über HTTP und die gesicherte Übermittlung von vertraulichen Daten an den HTTP-Server. In der Regel geht es darum, die Echtheit des kontaktierten Servers durch ein Zertifikat zu garantieren und die Verbindung zwischen Client und Server zu verschlüsseln. Eine verschlüsselte Verbindung erkennt ihr an einem Schloss-Symbol vor der Adresszeile in eurem Browser.

Subtraktive Farbmischung
Als subtraktive Farbmischung wird die Mischung der nicht selbst leuchtenden, subtraktiven Grundfarben, z.B. Cyan, Magenta und Yellow bezeichnet. Mischt man alle drei Farben zusammen, ergibt sich Schwarz!

s/w
Abkürzung für schwarz-weiß



T

Tonwertkorrektur
Die Tonwertkorrektur ist eine Belichtungskorrektur und kann in Adobe Photohop® automatisiert vorgenommen werden. Die Helligkeitsverteilung in jedem einzelnen Farbkanal des Bildes wird hierbei wie folgt geändert: Der hellste Pixel (Punkt) im Bild wird als weiß definiert, der dunkelste als schwarz. Dadurch erreicht man stärkere Kontraste und ein besseres Ergebnis für den Druck.

Transportverpackung
Die Transportverpackung bewahrt die Ware auf dem Transportweg vor Beschädigungen. Die Verpackungskosten werden bei abigrafen gesondert im Kalkulator angezeigt.



U

Umschlag / Umschlaggestaltung
Für jede zu erstellende Drucksache mit Umschlag ist ein eigenes Umschlag-Layout erforderlich. Die Umschlaggestaltung ist hierbei abhängig von der Bindeart (Hardcover oder Softcover) und der Dicke des Buchblocks. Entsprechend dieser Vorgaben ist das Layout für den Druck des Umschlagbogens zu erstellen. Die Außenseite des Umschlagbogens wird mit U1 (Titel) und U4 (Rückseite) benannt, die Innenseite mit U2 (linke Seite) und U3 (rechte Seite). Die benötigten Vorgaben könnt ihr aus unseren »Druckvorlagen entnehmen.

Upload
Das Hochladen von Daten bezeichnet man auch als Upload. Daten können per Upload von einem lokalen Computer auf einen entfernten Rechner (Server) übertragen werden. Die Dauer des Uploads einer Datei ist abhängig von der Datenübertragungsrate des jeweiligen Internetanschlusses sowie von der zu übertragenden Datenmenge. Für die Nutzung des komfortablen Uploads bei abigrafen ist Java auf dem Kundenrechner erforderlich.



V

Vakatseite
Als Vakatseite (lateinisch vacare = leer sein) oder Leerseite bezeichnet der Buchbinder die Seiten eines Buches, die zwar in der Paginierung (Seitenzählung) mitgerechnet werden, jedoch nicht bedruckt sind. Bei der klassischen Buchbindung betrifft dies in jedem Fall U3 + U4.

Vektordatei / Vektorgrafik
Eine Vektorgrafik besteht aus grafischen Primitiven wie Linien, Kreisen, Polygonen oder allgemeinen Kurven. Vektorgrafiken basieren (anders als Rastergrafiken) nicht auf einem Pixelraster, in dem jedem Bildpunkt ein Farbwert zugeordnet ist, sondern auf einer Bildbeschreibung, die die Objekte, aus denen das Bild aufgebaut ist, exakt definiert. Eines der wesentlichen Merkmale und Vorteile gegenüber der Rastergrafik ist die stufenlose und verlustfreie Skalierbarkeit. Einsatz finden Vektorgrafiken beispielsweise für Logos, Illustrationen, Grafiken oder Diagramme. Zur Erzeugung von Vektorgrafiken könnt ihr verschiedene Vektorgrafikprogramme / vektorbasierte Zeichenprogramme nutzen.

Vektorgrafikprogramm / vektorbasiertes Zeichenprogramm
Vektorgrafikprogramme benötigt man, um Vektordateien / Vektorgrafiken anzulegen. Man kann einfache geometrische Formen wie Rechtecke, Kreise, Linien erstellen oder komplexere Funktionen anwenden wie zum Beispiel Farbverläufe oder Tranparenzeffekte. Exportiert wird dann in verschiedene Vektorgrafikdateiformate wie SVG, AI, CDR, EPS oder CAD. Die abigrafen empfehlen euch dafür Adobe Illustrator® (abigrafen.de Downloads »kostenlose Tools). Weitere vektorbasierte Zeichenprogramme sind beispielsweise: CorelDRAW, Inkscape, Macromedia Freehand, LibreOffice-Draw, skencil, Xara Xtreme, Xfig, OpenOffice.org, Karbon 14 oder Aviary Raven.

Veredelung
Unter Veredelung versteht man zusätzliche Massnahmen, die nach dem eigentlichen Druck vorgenommen werden um die Drucksache optisch aufzuwerten (partieller Drucklack, Sonderfarben) oder auch widerstandfähiger gegen Abnutzungserscheinungen zu machen (Laminierung, Kaschierung).

Verisign / Verisign SSL-Zertifikat
Das Sicherheitsgeschäft von VeriSign ist seit 2010 Teil des Symantec-Unternehmens. Das VeriSign SSL-Zertifikat dient der Verschlüsselung von vertraulichen Daten und steht für sichere Online-Transaktionen auf den Seiten eines Online-Shops (z. B. beim Bestell-Vorgang)! Ein SSL-Zertifikat (SSL seht hier für Secure Sockets Layer) ermöglicht die Verschlüsselung vertraulicher Daten bei Online-Transaktionen. Jedes SSL-Zertifikat enthält eindeutige und authentifizierte Informationen über den Zertifikats-Eigentümer. Eine Zertifizierungsstelle überprüft bei der Ausstellung die Identität des Besitzers. Das VeriSign-Siegel zeigt, dass eine Website sicher ist und von einer vertrauenswürdigen externen Stelle authentifiziert wurde.

Verknüpfung
Eine Verknüpfung ist der Pfad zu einer Datei. Platziert ihr beispielsweise Bilder oder Grafiken in Adobe InDesign®, so merkt sich das Programm den Ort, wo die Datei abgelegt ist. Ruft ihr das Dokument auf, wird die Verknüpfung hergestellt und die Grafik oder das Bild in eurem Dokument angezeigt. Das bedeutet aber auch, dass ihr die verknüpften Dateien nachträglich nicht mehr an einen anderen Ort verschieben dürft, denn dann kann das Programm diese Datei nicht mehr wieder finden. Im Gegensatz zum einbetten von Bildern hält eine Verknüpfung euer Dokument schlank (das heißt, das Dokument ist von der Datenmenge wesentlich kleiner). Mithilfe des Verknüpfungsdialogfeldes könnt ihr sehen, wo die Datei genau liegt und ob sie richtig verknüpft ist.

Vierfarbdruck
Der Vierfarbdruck wird durch subtraktive Farbmischung aus den vier Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Black (CMYK) aufgebaut. Dieses Farbsystem wird als »CMYK-Farbmodus bezeichnet.

Vor- und Nachsatz
Vor- und Nachsatz verbindet den Buchblock (Innenteil eines Buches) vorne und hinten mit dem Buchdeckel. Vor - und Nachsatz sind weiß und können nicht bedruckt werden, dies betrifft beispielsweise das Abibuch.



W

Weiterverarbeitung
-> siehe »Druckverarbeitung



Y

Yellow
Abgekürzt mit Y, bezeichnet Gelb im Vierfarbdruck »(CMYK-Farbmodell)



Z

Zeichensatz
Ein zusammengehöriger Satz von Druckzeichen mit Schriftgrad und selben Schriftschnitt.

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